29.01.2021 • Messerangriff in Augsburg

© 2020 · Foto: Stephan Hille – FuStW d. bayer. Polizei Stadt Augsburg

Messerangriff in Oberhausen

Gleich mehrere Polizeikräfte eilten gegen 15:45 Uhr in einem Mehrfamilienhochhaus in der Donauwörther Straße/ Zollernstraße.
Nach Angaben der Polizei gerieten zwei Männer in Streit wobei ein Kontrahent mit einem „Messer“ im Gesicht verletzt wurde.

Da scheinbar Alkohol im Spiel war verstrickten sich die Beteiligten wie auch die Zeugen in widersprüchliche Aussagen. Die verletzte Person wurde in die Uni-Klinik verbracht wo seine Verletzung behandelt wird.

Zur Stunde hat die Kriminalpolizei ihre Arbeit aufgenommen um den Tathergang zu ermitteln.

PWP und weitere Kollegen:innen der AZ waren ebenfalls vor Ort.

In den kommenden Tagen werden wir nachberichten, sobald die offizielle Pressemitteilung der Polizei freigegeben wurde.


Bild von Ricarda Mölck auf Pixabay

Polizei-Pressebericht vom 30.01.2021

01: Streit eskaliert: Mann mit Messerstich verletzt

Oberhausen – Am Freitag (29.01.2021) kurz nach 15.30 Uhr, wurden Polizei und Rettungsdienst zu einem Anwesen in der Donauwörther Straße (im Bereich der 90er Hausnummern) gerufen, nachdem dort offenbar ein Streit unter Bewohnern aus dem Ruder gelaufen war. Zwischen einem 45-jährigen Kosovaren und seinem 49-jährigen Landsmann schwellte offenbar schon länger ein Nachbarschaftsstreit, der an diesem Nachmittag erneut aufflammte. Nach vorangegangen Beleidigungen attackierte der 45-Jährige seinen Kontrahenten mit Fäusten und verletzte diesen dabei. Im weiteren Verlauf griff der 49-Jährige zu einem Messer und brachte seinem Landsmann eine Stichverletzung im Bauchbereich bei. Der 45-Jährige erlitt dabei eine schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzung, die im Uniklinikum operiert werden musste. Auch der nicht alkoholisierte Messerstecher musste zunächst zur ambulanten Behandlung in die Uniklinik gefahren werden, bevor er der Kripo Augsburg überstellt wurde. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er noch in derselben Nacht wieder nach Hause entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist – nach Rücksprache mit der Augsburger Staatsanwaltschaft – nicht von einem versuchten Tötungsdelikt auszugehen. Eine abschließende Bewertung kann erst nach Abklärung aller tatrelevanten Umstände, die noch nicht vollständig ausermittelt sind, erfolgen.

Quelle: Polizei SWN-Pressebericht


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